Soziale Jungs

Interaktiver Sozialparcours am Boys‘Day 2016

Bereits zum dritten Mal führten wir unseren Sozialparcours im Rahmen des Boys‘Day 2016 im Jugendhaus Heideplatz durch. Dabei können die Jungs an verschiedenen Mitmach-Stationen die Welt der Pflege- und Careberufe kennenlernen. „Mich würde ein Job im Krankhaus interessieren, denn Menschen zu helfen macht mir Spaß“, meint Sayem und hat sich vor allem die Bandagen, Spritzen und die anatomische Modellpuppe von Agaplesion angeschaut, einem Ausbildungsbetrieb im Bereich Gesundheits- bzw. Krankenpflege. An den Stationen sind darüber hinaus Sozialverbände, die KiTa und die Hochschule Frankfurt vertreten. Mitarbeiter_innen und Azubis erzählen von ihren Berufen und zeigen an praktischen Beispielen ihre tägliche Arbeit.

 

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Gespanntes Lernen mit der anatomischen Modellpuppe von Agaplesion

 

Wir haben uns besonders über die rege Teilnahme in diesem Jahr gefreut – es waren über 80 Jungen da und haben den Parcours erfolgreich durchlaufen. In kleinen Interviews haben wir die Eindrücke der Jungs eingefangen. „Es war sehr interessant, sich so mit dem Alter auseinanderzusetzen“, erzählt Collin, nachdem er an der Station des Sozialverbands VdK eine Brille ausprobiert hatte, die eine Sehschwäche simuliert. Doch auch die Informationen, die die Azubis gaben, kamen gut an: „Ich fand am besten, dass man die Ausbildung zum Altenpfleger auch während des Studiums machen kann, das wurde sehr gut erklärt“, berichtet Collin weiter.

 

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Reges Treiben beim Sozialparcours

 

Abgerundet wurde der Boys‘Day mit einem kleinen Bühnenprogramm, welches durch unseren musikalischen Act ZEDA eröffnet wurde. Die gebürtige Libanesin ist Rapperin und Respekt-Botschafterin, gibt Hip Hop-Workshops und hat 2014 den Mädchen-Zukunftstag in Offenbach am Main eröffnet. Im Anschluss haben die Austeller_innen und Azubis die Fragen der Jungs beantwortet und erzählten, was sie dazu bewegt hat, einen Pflege- bzw. Careberuf zu ergreifen. „Es ist völliger Quatsch, dass das nur Mädchen machen und dass wir Kerle nur hart sein müssen. Cool ist, wenn man das macht, was einem Spaß macht und seinen Weg geht, egal was die anderen sagen!“, gibt Gert Neuwirth, Leiter des Jugendhauses Heideplatz, den Jungs zum Schluss noch mit auf den Weg. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und auch beim Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt für die erneute Förderung und Unterstützung.

 

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Unser Musikact: Rapperin und Respekt-Botschafterin Zeda



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